Inhaltsverzeichnis:





Berufungsfrist bei strafrechtlichen Verfahren:


Eine Berufung ist ein Mittel, um Urteile der ersten Instanz (Strafrichter oder Schöffengericht) anzufechten und gegebenenfalls nochmals überprüfen zu lassen.

Wird keine Berufung eingereicht, so wird nach Fristablauf die Ausgangsentscheidung rechtskräftig und wird damit einer späteren Überprüfung entzogen, selbst wenn die Entscheidung fehlerhaft gewesen sein sollte.

Form und Frist:
Berufungen müssen schriftlich oder zu Protokoll bei der jeweiligen Geschäftsstelle eingelegt werden. Dies muss innerhalb einer Woche erfolgen.

Dabei kommt es auf den Eingang bei Gericht und nicht auf den eventuellen Poststempel an.

Beachte:
Fristverlängerungen sind ausgeschlossen.

Hat die Verkündung des Urteils dann stattgefunden, als der Angeklagte (ohne Verteidiger) nicht anwesend war, beginnt die Frist am Tage der Zustellung, ansonsten mit der Verkündung des Urteils.

Weder ist eine spezielle Form noch einer Begründung vorgeschrieben, doch muss die Berufung schriftlich und in deutscher Sprache eingelegt werden.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Rechtsanwalt Robert Uhl, 02.12.2010





« zurück zur Übersicht

Urteile & News